Fährzeiten 2026 der Marktgemeinde Weißenkirchen, Zeitfenster 6. April bis 11. Oktober 2026: Montag bis Freitag 09:15–11:30 Uhr und 13:30–18:30 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 09:15–11:30 Uhr und 12:30–18:30 Uhr. Es gibt keine fixen Abfahrtszeiten – die Fähre pendelt innerhalb der beiden Blöcke laufend. Achtung: wegen Niedrigwassers derzeit nur eingeschränkter Pkw-Transport. · Abfahrten nach Taktfrequenz — genaue Zeiten beim Betreiber.
Abfahrten 1–10 / 10
Abfahrten 1–10 / 10
Betreiber
Marktgemeinde Weißenkirchen
Karte – Rollfähre Weißenkirchen–St. Lorenz
Reisende
Preis
Fußgänger, Einzelticket (Tarif 1)
3,30 €
Kind 3 bis 12 Jahre zu Fuß, Einzelticket (–50 % auf Tarif 1)
1,65 €
Kind bis zum vollendeten 2. Lebensjahr
Kostenlos
Fußgänger, Tageskarte (Tarif 1)
5,50 €
Person mit Fahrrad oder E-Bike, Einzelticket (Tarif 2, einspuriges Fahrzeug)
5 €
Person mit Motorrad oder Moped, Einzelticket (Tarif 2, einspuriges Fahrzeug)
5 €
Person mit einspurigem Fahrzeug, Tageskarte (Tarif 2)
8,80 €
Person mit Pkw, Einzelticket (Tarif 3, zweispuriges Fahrzeug)
7,70 €
Person mit Pkw, Tageskarte (Tarif 3)
14,30 €
20er-Block Tarif 1, Person (übertragbar, gültig bis 31.12.2027)
49 €
20er-Block Tarif 2, Person mit einspurigem Fahrzeug (übertragbar)
74 €
20er-Block Tarif 3, Person mit zweispurigem Fahrzeug (übertragbar)
115 €
Familienkarte für eine Saison (2 Erwachsene, max. 3 Kinder), nur am Gemeindeamt
120 €
Miete der Rollfähre für Hochzeiten und Donaubestattungen, Pauschale
350 €
Tarife 2026 der Marktgemeinde Weißenkirchen in der Wachau. Der Aushang kennt drei Stufen, und maßgeblich ist immer, womit jemand an die Rampe kommt. Stufe 1 betrifft alle, die zu Fuß übersetzen. Stufe 2 deckt eine Person samt einspurigem Fahrzeug ab – der Aushang sagt ausdrücklich „egal, ob Fahrrad oder motorisiert", ein Moped kostet also keinen Cent mehr als ein Rennrad. Stufe 3 gilt für eine Person samt zweispurigem Fahrzeug. Der halbe Preis steht Kindern vom 3. bis zum 12. Lebensjahr zu, in den ersten beiden Lebensjahren ist die Überfuhr frei. Ein Zehntel weniger zahlen Gruppen ab zehn Köpfen, die Hälfte Menschen mit Beeinträchtigung gegen Ausweisvorlage sowie deren Begleitung. Neu ab 2026 sind die 20er-Blöcke für alle drei Tarifstufen: Sie sind nicht personenbezogen, also übertragbar, gelten bis 31.12.2027 und werden ausschließlich an Bord während der Betriebszeiten verkauft. Die Familienkarte für 2 Erwachsene und maximal 3 Kinder samt Fahrrädern oder einem Fahrzeug gilt für eine Saison und ist nur auf Anfrage am Gemeindeamt erhältlich; die Ausstellung dauert einige Tage.
Von den drei Donaufähren der Wachau liegt die Rollfähre Weißenkirchen–St. Lorenz genau in der Mitte, und sie ist die einzige, die eine Gemeinde unmittelbar selbst führt. Die Marktgemeinde Weißenkirchen in der Wachau beschließt die Tarife, gibt die Fährzeiten heraus und kündigt Einschränkungen über ihre eigene Newsseite an. Übergesetzt wird zwischen dem Weinort Weißenkirchen am linken Ufer und der kleinen Ortschaft St. Lorenz, die zur Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf gehört; dort steht die historische Wehrkirche, und von dort führt der Welterbesteig Wachau hinauf Richtung Seekopf.
Der Tagesrhythmus unterscheidet diese Fähre deutlich von den beiden anderen: Gefahren wird in zwei Blöcken mit einer langen Mittagspause, von 09:15 bis 11:30 Uhr und ab 13:30 Uhr – an Wochenenden und Feiertagen schon ab 12:30 Uhr – bis 18:30 Uhr. Dazu kommt eine Feinheit, die man vor Ort kennen sollte: Die letzte Überfuhr ist je nach Richtung verschieden. Von Weißenkirchen legt sie um 11:30 und um 18:30 Uhr ab, von St. Lorenz erst um 11:45 und um 18:45 Uhr.
Als Rollfähre hat das Schiff keinen eigenen Antrieb: Es rollt an einer Verankerung im Fluss entlang und lässt sich vom Druck des Wassers auf den schräg gestellten Rumpf ans andere Ufer schieben. Damit ist der Betrieb unmittelbar vom Pegel abhängig, und zwar nach oben wie nach unten. Der Tarifaushang 2026 nennt beide Grenzen: Ab 5,70 Meter am Pegel Kienstock werden keine Pkw mehr befördert, ab 6,01 Meter steht der Betrieb ganz, ebenso bei starkem Wind, Hagel und eingeschränkter Sicht. Bei Niederwasser wiederum entscheidet die Mannschaft, ob Autos überhaupt an Bord dürfen. Genau dieser Fall ist im Sommer 2026 eingetreten: Seit 19. August meldet die Gemeinde eingeschränkten Betrieb – Personen und Fahrräder fahren, Pkw nur bedingt.
Neu ab 2026 sind übertragbare 20er-Blöcke für alle drei Tarifstufen, gültig bis Ende 2027 und nur an Bord erhältlich, sowie eine Familienkarte um 120 Euro, die ausschließlich am Gemeindeamt ausgegeben wird.
Seien Sie einige Minuten vor Abfahrt am Anleger.
Prüfen Sie vor der Reise stets den aktuellen Fahrplan des Betreibers.
Hochwasser und Witterung können den Betrieb einschränken.
Häufige Fragen
Ja, und sie ist derzeit sogar die verlässlichere Variante: Radfahrerinnen und Radfahrer werden trotz der Niedrigwasser-Einschränkung normal befördert, nur der Pkw-Transport ist eingeschränkt. Bezahlt wird nach Tarif 2 „Person mit einspurigem Fahrzeug": 5,00 Euro für Rad und Fahrerin zusammen, für E-Bikes gilt derselbe Preis. Wer mehrmals quert, nimmt die Tageskarte um 8,80 Euro; für Vielfahrer gibt es seit 2026 einen übertragbaren 20er-Block um 74,00 Euro, gültig bis Ende 2027. Praktisch ist die Überfuhr, weil der Donauradweg auf beiden Donauufern verläuft: Die Fähre erlaubt es, die stark befahrene Weißenkirchner Seite gegen das ruhigere rechte Ufer bei Rührsdorf und Rossatz zu tauschen, ohne den Umweg über Melk oder Krems zu fahren. Eine Anmeldung ist nicht möglich und nicht nötig – man stellt sich einfach an die Rampe. Wichtig ist nur die Mittagspause zwischen 11:30 und 13:30 Uhr, in der nicht gefahren wird.
Ja, aber nicht uneingeschränkt. Die Marktgemeinde Weißenkirchen hat am 19. August 2026 gemeldet, dass die Rollfähre wegen des Niedrigwassers der Donau bis auf weiteres Personen und Fahrräder befördert und Pkw nur bedingt. Die Meldung stand am 1. September 2026 unverändert auf der Gemeindeseite. Zu Fuß oder mit dem Rad können Sie also fahren; wer das Auto mitnehmen will, sollte vorher im Gemeindeamt unter +43 2715 2232 oder bei der Fähre unter +43 676 848 010 230 nachfragen.
Die Saison 2026 läuft vom 28. März bis 26. Oktober. Vom 28. März bis 5. April fährt sie nur Donnerstag bis Sonntag, vom 6. April bis 11. Oktober täglich, vom 12. bis 26. Oktober wieder nur Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen. Im Hauptfenster gilt Montag bis Freitag 09:15–11:30 Uhr und 13:30–18:30 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen 09:15–11:30 Uhr und 12:30–18:30 Uhr. Von Ende Oktober bis in den März ruht der Betrieb ganz – im Winter bleibt in der Wachau nur die Rollfähre Spitz–Arnsdorf.
Weil die Fähre ihren Dienst am Weißenkirchner Ufer beendet. Die Gemeinde weist die Zeiten deshalb getrennt aus: Von Weißenkirchen nach St. Lorenz startet die letzte Fahrt um 11:30 und um 18:30 Uhr, von St. Lorenz nach Weißenkirchen um 11:45 und um 18:45 Uhr. Im Herbstfenster ab 12. Oktober sind es 11:30 und 17:30 Uhr beziehungsweise 11:45 und 17:45 Uhr. Wer also am rechten Ufer unterwegs ist, hat abends eine Viertelstunde mehr Zeit als in der Gegenrichtung.
Nach Stufe 3 des Tarifaushangs sind für Wagen samt Lenkerin oder Lenker 7,70 Euro je Überfuhr fällig, für die Tageskarte 14,30 Euro und für den übertragbaren Zwanzigerblock 115,00 Euro. Wer noch jemanden auf dem Beifahrersitz hat, löst für diese Person ein Fußgängerticket zu 3,30 Euro dazu. Beachten Sie aber die aktuelle Einschränkung: Wegen des Niedrigwassers werden Pkw seit 19. August 2026 nur bedingt mitgenommen, und laut Tarifaushang entscheidet bei Niederwasser das Personal vor Ort, ob überhaupt Autos an Bord dürfen.
Der Tarifaushang 2026 der Marktgemeinde nennt zwei Schwellen am Pegel Kienstock: Ab 5,70 Meter ist kein Pkw-Transport mehr möglich, ab 6,01 Meter wird der Rollfährbetrieb ganz eingestellt. Dasselbe gilt bei starkem Wind, Hagel und eingeschränkter Sicht. Am unteren Ende gibt es keine fixe Zahl: Bei Niederwasser wird der Pkw-Transport nach Ermessen des Personals reduziert oder eingestellt – genau das ist seit August 2026 der Fall.
Am linken Donauufer liegt die Rampe an der Wachaustraße in Weißenkirchen in der Wachau, wenige Gehminuten vom Ortszentrum mit dem Teisenhoferhof und von der Haltestelle der Wachaubahn entfernt. Am rechten Ufer setzt die Fähre bei St. Lorenz an der Landesstraße L7113 an; der Ort gehört zur Katastralgemeinde Rührsdorf in der Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf. Von dort ist es nicht weit zur Wehrkirche St. Lorenz und zum Einstieg in den Welterbesteig Wachau.
Vom 3. bis zum 12. Lebensjahr gilt der halbe Preis, zu Fuß also 1,65 Euro; in den ersten beiden Lebensjahren ist die Überfuhr frei. Ab zehn gemeinsam reisenden Personen zieht die Fähre ein Zehntel vom Einzelticket ab, und Menschen mit Beeinträchtigung zahlen gegen Ausweisvorlage samt Begleitung nur die Hälfte. Seit 2026 gibt es 20er-Blöcke für alle drei Tarifstufen um 49,00, 74,00 und 115,00 Euro; sie sind nicht personenbezogen, also übertragbar, gelten bis 31.12.2027 und werden nur an Bord verkauft. Die Familienkarte für 2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder samt Rädern oder einem Fahrzeug kostet 120,00 Euro für eine Saison und ist ausschließlich am Gemeindeamt erhältlich, wobei die Ausstellung einige Tage dauert.