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Betriebszeiten 2026 der Marktgemeinde Spitz an der Donau. Regelbetrieb März bis Oktober: Montag bis Freitag 06:15–19:00 Uhr (letzte Überfuhr 18:45 Uhr). Feste Abfahrtszeiten gibt es nicht – die Rollfähre pendelt innerhalb der Betriebszeit laufend zwischen beiden Ufern. · Abfahrten nach Taktfrequenz — genaue Zeiten beim Betreiber.

Abfahrten 1–10 / 10
Abfahrten 1–10 / 10
Fahrzeit
~6 min
Betreiber
Rollfähre Spitz-Arnsdorf (Gemeinde)

Karte – Rollfähre Spitz–Arnsdorf

ReisendePreis
Fußgänger, Einzelticket (Tarif 1)3,10 €
Kind 6–14 Jahre zu Fuß, Einzelticket (–50 % auf Tarif 1)1,55 €
Fußgänger, Tageskarte (Tarif 1)5,20 €
Fußgänger, Wochenkarte (Tarif 1)20,70 €
Fußgänger, Monatskarte (Tarif 1)77,50 €
Person mit Fahrrad oder E-Bike, Einzelticket (Tarif 2, einspuriges Fahrzeug)4,70 €
Person mit Motorrad oder Moped, Einzelticket (Tarif 2, einspuriges Fahrzeug)4,70 €
Person mit einspurigem Fahrzeug, Tageskarte (Tarif 2)8,30 €
Person mit einspurigem Fahrzeug, Wochenkarte (Tarif 2)33,10 €
Person mit einspurigem Fahrzeug, Monatskarte (Tarif 2)129,20 €
Person mit Pkw, Einzelticket (Tarif 3, zweispuriges Fahrzeug)7,20 €
Person mit Pkw, Tageskarte (Tarif 3)13,40 €
Person mit Pkw, Wochenkarte (Tarif 3)53,70 €
Person mit Pkw, Monatskarte (Tarif 3)211,80 €
20er-Block (nicht übertragbar)41,30 €
Pauschale für Hochzeiten und Beisetzungen300 €

Tarife der Rollfähreverwaltung Spitz-Arnsdorf, gültig ab 01.03.2026. Der Tarif richtet sich nicht nach der Person allein, sondern nach dem, was sie mitnimmt: Tarif 1 gilt für Personen ohne Fahrzeug, Tarif 2 für eine Person mit einspurigem Fahrzeug (Fahrrad, E-Bike, Moped, Motorrad), Tarif 3 für eine Person mit zweispurigem Untersatz (Pkw und ähnliche Fahrzeuge). Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen die Hälfte des jeweiligen Einzeltickets, Gruppen ab 10 Personen erhalten 10 Prozent Nachlass auf das jeweilige Einzelticket, Menschen mit Behinderung gegen Vorlage eines Ausweises und ihre Begleitperson 50 Prozent auf das Einzelticket nach Tarif 1. Tages-, Wochen- und Monatskarten sowie der 20er-Block sind nicht übertragbar. An Bord ist ausschließlich Barzahlung möglich, Bankomat- und Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Die Rollfähre Spitz–Arnsdorf ist die einzige Wachauer Donaufähre, die ganzjährig verkehrt – und sie tut das ohne eigenen Motor. Der Fährkörper hängt an einem 485 Meter langen Tragseil, das quer über den Strom gespannt und an beiden Ufern in kräftigen Türmen verankert ist. Über ein sogenanntes Gierseil wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt, sodass es allein die Kraft der Donau ans andere Ufer trägt. Der Katamaran aus zwei miteinander verbundenen Schiffskörpern hat eine Tragkraft von 20 Tonnen (im Alleingang 10 Tonnen Brückenlast) und nimmt Fußgänger, Räder, Mopeds, Motorräder, Pkw, Traktoren und kleinere Lkw mit. Die Überfuhr dauert je nach Wasserstand fünf bis sieben Minuten; eine vierköpfige Besatzung arbeitet dabei jeweils zu zweit. Betrieben wird sie von der Rollfähreverwaltung Spitz-Arnsdorf, einer Einrichtung der Marktgemeinde Spitz an der Donau; das gegenüberliegende Ufer bei Hofarnsdorf gehört zur Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf. Für Pendler zwischen dem Spitzer Graben und dem Arnsdorfer Ufer erspart die Fähre den weiten Umweg über die Brücken in Melk oder Krems – deshalb fährt sie auch im Winter, wenn die übrigen Wachauer Fähren stillliegen. Von März bis Oktober läuft der Betrieb werktags von 06:15 bis 19:00 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertagen von 08:15 bis 19:30 Uhr, von November bis Februar nur Montag bis Freitag in einem Früh- und einem Nachmittagsblock. Einen Fahrplan gibt es nicht: Innerhalb der Betriebszeit pendelt die Fähre laufend hin und her, eine Anmeldung zur Überfuhr ist nicht erforderlich. Weil Großschiffe auf der Donau Vorrang haben, kann es nach der Vorbeifahrt eines Konvois kurz dauern, bis wieder abgelegt wird. Bezahlt wird ausschließlich bar an Bord. Seit 2004 hängt in der Fährkabine eine Camera obscura des isländischen Künstlers Olafur Eliasson, die wie die Fähre selbst ganz ohne Strom funktioniert. Wer sich für die Geschichte der Wachauer Überfuhren interessiert, findet sie im Schifffahrtsmuseum Spitz; für Trauungen kann die Rollfähre eigens gemietet werden.
  • Seien Sie einige Minuten vor Abfahrt am Anleger.
  • Prüfen Sie vor der Reise stets den aktuellen Fahrplan des Betreibers.
  • Hochwasser und Witterung können den Betrieb einschränken.

Häufige Fragen

Radfahrer zahlen den Tarif 2 „Person mit einspurigem Fahrzeug": 4,70 Euro pro Überfuhr, Person und Rad zusammen; für E-Bikes gilt derselbe Preis. Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen die Hälfte, also 2,35 Euro. Wer mehrmals am Tag quert, nimmt die Tageskarte für 8,30 Euro. Eine Anmeldung oder Reservierung ist nicht nötig und auch nicht möglich – man stellt sich einfach an die Rampe. Die Fähre hat 20 Tonnen Tragkraft, Radgruppen vom Donauradweg passen daher in der Regel in einer Überfuhr hinüber. Wichtig: an Bord wird nur Bargeld akzeptiert.
Ja, sie ist die einzige Wachauer Fähre mit Ganzjahresbetrieb. Von November bis Februar fährt sie allerdings nur Montag bis Freitag, und zwar von 06:15 bis 09:45 Uhr und von 13:30 bis 18:00 Uhr; an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ruht der Betrieb. Von März bis Oktober gilt Montag bis Freitag 06:15 bis 19:00 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen 08:15 bis 19:30 Uhr.
Die Überfuhr dauert laut Marktgemeinde Spitz zwischen fünf und sieben Minuten, je nach Wasserstand. Fixe Abfahrtszeiten gibt es nicht: Die Fähre pendelt innerhalb der Betriebszeit durchgehend. Die letzte Überfuhr startet jeweils 15 Minuten vor Betriebsschluss.
Ein Pkw samt Lenker kostet nach Tarif 3 („Person mit zweispurigem Untersatz") 7,20 Euro pro Überfuhr, Stand 1. März 2026. Mitfahrer zahlen zusätzlich den Personentarif von 3,10 Euro. Eine Tageskarte für Tarif 3 kostet 13,40 Euro, eine Wochenkarte 53,70 Euro und eine Monatskarte 211,80 Euro.
Die Fähre ist über ein Gierseil an einem 485 Meter langen Tragseil befestigt, das quer über die Donau gespannt und in Ufertürmen verankert ist. Stellt die Besatzung den Rumpf schräg zur Strömung, drückt das Wasser das Schiff wie ein Pendel ans andere Ufer. Es wird also ausschließlich die Flussströmung genutzt, es wird kein Treibstoff und kein Strom verbraucht.
Auf der linken Donauseite legt die Fähre an der Donaulände in Spitz an der Donau an, wenige Gehminuten vom Ortszentrum und vom Bahnhof der Wachaubahn entfernt. Am rechten Ufer liegt die Rampe bei Hofarnsdorf in der Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf, direkt an der Landesstraße L7114 entlang des rechten Donauufers.
Nein. Die Marktgemeinde Spitz weist ausdrücklich darauf hin, dass an Bord nur Barzahlung möglich ist; Bankomat- und Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Wer regelmäßig fährt, kann einen 20er-Block um 41,30 Euro oder eine Wochen- beziehungsweise Monatskarte lösen; diese Karten sind nicht übertragbar.
Laut der offiziellen Betriebszeiten-Übersicht der Wachauer Fähren für 2026 wird der Fährbetrieb bei Hochwasser, Nebel und Sturm eingestellt. Kurzfristige Änderungen sowie Sonderregelungen zu Festen und Veranstaltungen werden auf der Amtstafel der Marktgemeinde Spitz kundgemacht; telefonische Auskunft gibt es unter +43 650 2502103.