Fähren und Schifffahrt in Österreich
Österreich ist ein Binnenland ohne Meer, hat aber ein dichtes Netz aus Donaufähren, Rollfähren und Kursschiffen auf den Seen.
An der Donau ersetzen Fähren dort die Brücke, wo keine steht. In der Wachau queren klassische Rollfähren den Strom ganz ohne eigenen Antrieb: Sie hängen an einem Seil und nutzen allein die Strömung. Weiter östlich, im Nationalpark Donau-Auen und an der March, verbinden Überfuhren Orte, die sonst einen weiten Umweg bedeuten würden — teils sogar über die Staatsgrenze.
Für Radfahrende sind diese Fähren ein fester Teil des Donauradwegs: Sie nehmen Räder mit, verkehren aber meist nur in der Saison und stellen bei Hochwasser den Betrieb ein. Vor der Fahrt lohnt daher immer ein Blick auf die aktuelle Betriebsmeldung des Betreibers.
Auf den Seen fahren Kursschiffe nach festem Fahrplan: am Traunsee, am Attersee und im übrigen Salzkammergut, am Millstätter See in Kärnten und am Neusiedler See im Burgenland, wo die Verbindung nach Fertőrákos sogar nach Ungarn führt. Der Betrieb ist ausgeprägt saisonal und läuft meist von Mai bis Ende September oder Oktober.
at.ferje.info bündelt Fahrpläne, Preise und Karten an einem Ort. Die Angaben stammen aus offiziellen Quellen der Betreiber, der Gemeinden und der Länder. Prüfe vor der Fahrt stets den aktuellen Fahrplan, da Saisonzeiten und Zusatzkurse variieren.